Wichtiges Wissen rund ums Parken

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Wichtiges Wissen rund ums Parken

Verkehrsregeln sind zugegebenermassen oftmals verwirrend: wann kann man wo was machen, ohne sich eine Busse einzuhandeln? Und genauso verhält es sich beim Parkieren. So gibt es verschiedene Markierungen, verschiedene Regelungen an Wochenenden und Wochentagen und noch vieles mehr, das man einfach kennen muss, um zu wissen, ob man nun irgendwo parkieren darf oder nicht. Auch ohne eingezeichnete Parkfelder ist es so zum Beispiel möglich, an manchen Stellen erlaubterweise zu parkieren. In diesem Artikel beschäftigen wir uns deswegen mit den wichtigsten Regelungen. So gehören Parkbussen künftig der Vergangenheit an.

1. Blaue Zone

In Blauen Zonen ist das Parkieren üblicherweise öffentlich, gratis und für 1.5 Stunden erlaubt. Dabei wird aber eine Parkscheibe benötigt, auf welcher die Ankunftszeit eingestellt werden muss. Da diese Parkscheibe allerdings nur zwischen halben Stunden unterscheidet, muss auf die nachfolgende halbe Stunde eingestellt werden. Anstatt 10:35 muss also 11:00 Uhr eingestellt werden. Das heisst auch, dass man sich wenn man Zeiten knapp nach der halben Stunde wählt fast 2 Stunden parkieren kann! Bei manchen Blauen Zonen gibt es zudem keine Zeitliche Beschränkung, so dass Sie mit einer Parkscheibe über längere Zeit dort parken können.

2. Gelbe und weisse Parkfelder

Bei gelben und weissen Parkfeldern sind die Regelungen anders. Gelbe Parkfelder sind üblicherweise für Kunden und Anwohner reserviert. Ein darauf Parkieren ist folglich wenn man nicht ein Kunde des Ortes oder Mieter der entsprechenden Wohnung nicht erlaubt. Weisse Parkfelder hingegen sind öffentlich, und man kann auf ihnen öfters mal gratis und unbegrenzt parken. Achtung aber: Schilder zeigen üblicherweise an, wenn die Parkzeit beschränkt ist! Zudem sind weisse Parkplätze oftmals auch zahlungspflichtig. Achten Sie also unbedingt darauf, ob eine Zeiteinschränkung angezeigt wird oder da Parkautomaten stehen!

3. Parken geht auch ohne Markierungen

Parkplätze sind üblicherweise am Boden markiert, und parkiert werden sollte innerhalb dieser Markierungen. Sollten sich diese Parkplätze am Strassenrand befinden, dann müssen Sie vor und hinter den dortigen Parkfeldern mindestens für 5 bis 6 Personenfahrzeuge Platz lassen. Wenn jedoch keine Verbotstafeln (Park- oder Halteverbote) und wirklich keine anderen Parkfelder vorhanden sind, dann dürfen Sie Ihr Auto auch ohne Markierungen abstellen.

4. Dauerparken

Wer nun allerdings denkt, dass auf weissen Parkplätzen ohne Zeitbegrenzung das Auto sozusagen für 2 Wochen abgestellt werden kann, der kann sich Probleme einhandeln. Hierfür muss die Bewilligung der örtlichen Behörden eingeholt werden – und diese kostet üblicherweise eine Gebühr.

Nebst diesen Orten mit begrenzter oder unbegrenzter Parkerlaubnis gibt es auch Orte, wo Sie sich bei einem Parkieren Probleme einhandeln. Von Bussen bis zum Abschleppen sind dabei je nach Schweregrad unterschiedliche Bestrafungen für das Vergehen möglich.

5. Parkieren vor Hydranten, vor der Feuerwehr oder vor dem Notfallzentrum

Nichts führt sicherer zu einem Abschleppen Ihres Autos, als vor einem Hydranten, der Feuerwehr oder dem Notfallzentrum zu parkieren. Das ist natürlich eigentlich logisch, schliesslich müssen hier die Einsatzfahrzeuge schnell und ungehindert raus fahren sowie die Feuerwehr das Wasser verwenden können.

6. Zum Parkieren auf der linken Strassenseite müssen Sie Ihr Auto wenden

Sie fahren also eine Strasse entlang und sehen, dass auf Ihrer Strassenseite alle Parkplätze besetzt sind, während es auf der anderen Strassenseite noch massig Platz gibt? Dann müssen wir Sie leider enttäuschen: Sie können nicht einfach die Strassenseite wechseln und dort Parkieren. Zuerst müssen Sie einen Bogen fahren und Ihr Auto wenden! Ansonsten können Sie sich nämlich eine Busse einhandeln. Es dürfte allerdings verständlich sein, dass in die Gegenfahrrichtung zu fahren und einzuparken gefährlich wäre.

7. Das liebe Halteverbot

Im Halteverbot ist Parkieren grundsätzlich nicht erlaubt. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Arten: das eingeschränkte und das absolute Halteverbot. Beim ersteren handelt es sich dabei um eine blaue Tafel mit rotem Rand und einer Diagonale. Hier wird üblicherweise angegeben, zu welchen Zeiten das Parkieren erlaubt ist. Das Letztere – das absolute Halteverbot – erkennt man an zwei Diagonalen, die sich überkreuzen. Hier ist gar das Anhalten illegal und wird mit einer Busse quittiert. Ein Parkieren führt üblicherweise gar zum Abschleppen!

8. Parkieren in Quartierstrassen

In Quartierstrassen ist das Parkieren üblicherweise erlaubt. Da sie allerdings schmal sind, ist das nur auf einer Strassenseite möglich. Sollten das Parkieren in einer bestimmten Strasse nur begrenzt erlaubt sein, dann werden normalerweise Schilder darauf hinweisen und die genauen Regelungen anzeigen. Ohne jegliche Schilder kann man problemlos auf der Strassenseite parkieren, solange eine Durchfahrt von mindestens 3 Metern gewährleistet ist.

9. Parkieren auf Trottoirs

Wer nun fürs Parkieren das Trottoir ins Auge gefasst hat, den müssen wir ebenfalls enttäuschen. Leider ist das verboten und wird mit einer Busse oder gar dem Abschleppen des Autos quittiert. Lediglich das kurzfristige Abstellen des Autos – zum Beispiel zum Ein- oder Ausladen einer Person – ist erlaubt. Einzig wenn eine Tafel das Parkieren ausdrücklich erlaubt, darf man natürlich sein Auto auf dem Trottoir abstellen. Ein Durchgang von mindestens 1.50 m muss für Fussgänger immer frei gehalten werden.

10. Welche sind nun Werktage und welche nicht?

Parkplatzregelungen für Werktage unterscheiden sich im Normalfall von jenen, die für Sonn- und Feiertage gelten. Deswegen ist es besonders wichtig, zu wissen, an welchen Tagen welche Regelung gilt. Im Gegensatz zu dem, was die meisten glauben, ist so zum Beispiel der Samstag als Wochenend-Tag nicht den Sonn- und Feiertagsregelungen unterstellt, sondern gilt als normaler Wochentag. Auch ein gratis Parkieren auf blauen Parkplätzen ist folglich am Samstag nicht erlaubt. Angaben auf Schildern beziehen sich zudem üblicherweise auch auf Werktage und gelten folglich einschliesslich am Samstag!

11. So funktionierts mit dem Nachzahlen

Wer auf einem weissen Parkplatz parkiert hat, der kann grundsätzlich natürlich mehr nachzahlen und so die Parkzeit verlängern. Doch Achtung: sollte die maximale Parkzeit beschränkt sein, dann können Sie zwar mehr dazu zahlen und enden oftmals mit einer Busse für unerlaubtes Nachzahlen und Überschreiten der Parkzeit. Das kostet üblicherweise zwischen 40 und 80 Franken. Wer nun denkt, dass man doch ganz einfach umparkieren kann, der muss das Quartier verlassen. Ein Umparkieren innerhalb dessen ist nämlich ebenfalls nicht erlaubt! Wenn Sie die Zeit wieder bei 0 starten wollen, dann müssen Sie also das Quartier wechseln. Und sogar wenn Sie die bezahlte Restparkzeit eines anderen Autos übernehmen, dann ist ein Verlängern auch hier nicht möglich.

12. Weitere Verbote

Nebst den oben bereits erwähnten Situationen gilt auch in den folgenden Situationen stets ein Parkverbot:

• Vor fremden Zufahrten
• Vor Hydranten, Notfallzentralen oder anderen Orten, aus welchen die Feuerwehr oder Ambulanz schnell raus fahren können muss
• In Fussgängerzonen
• Auf Brücken
• Auf Hauptstrassen ausserorts und auf Hauptstrassen innerorts falls das das Kreuzen zweier Fahrzeuge behindert (Restfahrbahnbreite von ca. 6 Metern)
• In Nebenfahrstrassen, wenn neben parkierten Fahrzeugen weniger als 3 Meter zur Durchfahrt frei bleiben würden
• Innerhalb von 5 bis 6 Fahrzeuglängen (30 Meter) neben markierten Parkfeldern
• Innerhalb von 5 Meter von Verzweigungen und Kreuzungen
• Innerhalb von 20 Metern bei Übergängen

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei einem Flug ab dem Flughafen Zürich das Parkieren bei billigen, unkomplizierten und dienstleistungsorientierten Anbietern in Nähe des Flughafens absolut zu empfehlen ist. Haben Sie schon Park Easy ausprobiert? Bei uns können Sie Ihren Parkplatz bequem online buchen und sind über einen regelmässigen Shuttle-Bus schnell an Ihrem Terminal.

Fragen? Dann kontaktieren Sie uns noch heute per Email oder Telefon. Wir sind jederzeit gerne für Sie da und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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